Spermaspende

 

 

Paare mit dem ausgeprägten männlichen Faktor (keine Spermien in Sperma sowie in Hoden bei TESA), können eine Samenspende in Erwägung ziehen. Alleinstehende Frauen, die jünger als 41 Jahre sind, können ebenfalls eine Samenspende erhalten. In diesen Fällen kann entweder eine Insemination oder IVF vorgenommen werden. Die Nutzung des ICSI-Verfahrens bei Samenspende ist an der AVA-Peter-Klinik nicht erforderlich, weil unsere

 

voruntersuchten Spender eine sehr gute Spermienqualität aufweisen:  

Spermienkonzentration mehr als 80 mln/ml,

progressive Motilität (A+B über 60%),

normale Morphologie höher als  60%,

Kryotoleranz (die Spermien erleiden keine Qualitätseinbußen durch das Einfrieren und Auftauen).

 

Bei alleinstehenden Frauen über 41 Jahre wird wegen einer verminderten Qualität der eigenen Eizellen die Samenspende zumeist in Verbindung mit einer Eizellspende oder einer Embryonenspende verwendet.

Bei den Samenspendern für die AVA-Peter-Klinik handelt es sich um sportliche und gesunde Männer mit guter Bildung, die zwischen 25 und 40 Jahre alt sind und eigene gesunde Kinder haben. Sie haben ein angenehmes Erscheinungsbild, aber keine besonders ausgeprägten Merkmale, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind so wie die Mutter aussehen wird, recht hoch ist.

Gemäß Erlass N67 der Russischen Föderation und den Empfehlungen der Amerikanischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, ASRM, sowie der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktionsmedizin und Embryologie, ESHRE, (ASRM 2002; ESHRE Arbeitsgruppe Ethik und Recht 2002) müssen die Samenspender unserer Klinik folgende Untersuchungen durchführen lassen:

  1. Untersuchung der Spermien,
  2. Bestimmung der Blutgruppe,
  3. Untersuchung auf HIV, Hepatitis B und Hepatitis C (alle 3 Monate),  
  4. genetisches Screening: familiäre genetische Vorgeschichte, Chromosomenüberprüfung,
  5. turnusmäßige jährliche Untersuchung beim Allgemeinmediziner (allgemeiner Gesundheitscheck),
  6. Gespräch mit einem Psychiater einmal pro Jahr;  
  7. Andrologische Untersuchung einschließlich Diagnostik auf Infektionen (Chlamydien, Herpes usw. alle 6 Monate).

 

Es darf ausschließlich eingefrorener und wieder aufgetauter Spendersamen an der AVA-Peter Klinik verwendet werden. Die gespendeten Samenzellen werden eingefroren und sechs Monate gelagert. Das Blut des Spenders wird dann wiederum auf HIV und Hepatitis B und C untersucht. Erst wenn in diesen Laboruntersuchungen keine Infektionen nachgewiesen werden, darf die Samenspende bei einer Patientin eingesetzt werden benutzt werden. Durch die Verwendung von zuvor eingefrorenen Samenzellen kann die Übertragung von schwerwiegenden Infektionen, wie HIV und Hepatitis B und C, vermieden werden.  

Bei der Auswahl eines anonymen Samenspenders berücksichtigen wir Kriterien wie ethnische Herkunft, Körpergröße, Augen- und Haarfarbe, Blutgruppe und Rhesusfaktor sowie besondere Anliegen des Ehepaars. Die Empfänger erhalten umfassende und anonymisierte Informationen über den Samenspender (d.h. Angaben, die keine persönlichen Daten enthalten). Aus datenschutzrechtlichen Erwägungen sind Photos des Spenders nicht erhältlich.

Die Wahrung der vollständigen Anonymität wird durch die Gesetzgebung der Russischen Föderation gewährleistet (Grundsatzgesetzgebung der Russischen Föderation zum Schutz der  Gesundheit der Bürger, novellierte Fassung vom 20. Dezember 1999, Artikel 35). Wir respektieren diese absolute Anonymität und befolgen sie mit größter Sorgfalt.  Wir informieren unsere Patientinnen darüber, dass das Spendeverfahren anonym ist und dass den Eltern und  Samenspendern keinerlei Daten zur Identifizierung überlassen werden. Die Klinik wird dem Kind keine Auskunft über den Einsatz von Spendersamen geben. Wir glauben, dass somit sowohl die Eltern, als auch der Spender und das Kind geschützt werden.

 

Auch wenn es keine Wartelisten für die Verwendung von anonymen Samenspenden an unserer Klinik gibt, kommen beide zulässigen Verfahren für die Spende von Spermien an unserer Klinik zum Einsatz: die „bekannte“ Samenspende (durch einen „eigenen“ Spender – ein Familien-mitglied oder Freund) und die anonyme Samenspende.

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