Fachbegriffe

Biopsie – Entnahme von Zellmaterial aus einem Organ oder Gewebe für Untersuchungszwecke.  Embryobiopsie – Entnahme von embryonalen Zellen zur Untersuchung. Üblicherweise werden diese Zellen aus dem Trophectoderm, der späteren Plazenta, entnommen.  Diese Zellentnahme wird Blastozystenbiopsie genannt.

Blastozyste – Das Entwicklungsstadium am fünften Tag nach der Befruchtung. Aufgrund der natürlichen Auslese entwickelt sich durchschnittlich jedes dritte normal befruchtete Ei bis zum Blastozystenstadium.  Nicht alle Embryonen, die am dritten Tag nach der Befruchtung eine gute Morphologie aufweisen, entwickeln sich auch zu Embryonen mit guter Morphologie am fünften Tag. Bei einigen hört die Entwicklung zwischen dem dritten und fünften Tag einfach auf,  was wiederum auf die natürliche Auslese zurückzuführen ist.

Embryomorphologie  - eine nicht-invasive Untersuchung zur Bewertung der Gestalt des Embryos unter dem Mikroskop

Unter einem "Embryo guter Qualität", d.h. einem "Embryo mit guter Morphologie" verstehen wir, dass das Aussehen des Embryos unter dem Mikroskop eine gute Korrelation mit der Wahrscheinlichkeit bildet, dass sich das Embryo in der Gebärmutter einnistet (auf Grundlage der Ergebnisse von etlichen  Hunderttausend Embryotransfers). Trotzdem ist eine gute Morphologie noch keine Garantie dafür, dass das Embryo auch genetisch gesund ist. Bei einer 30-Jährigen ist eine von vier Blastozysten mit guter Morphologie nicht normal, während drei von vier morphologisch guten Blastozysten bei einer 41-Jährigen Anomalien aufweisen. [Ata, Munn et al. 2012 – 875 Behandlungszyklen, 4600 Embryonen]

Aneuploidie – eine Genmutation bei der die Zahl der Chromosomen fehlerhaft ist. Üblicherweise haben Menschen 46 Chromosomen oder 23 Chromosomenpaare: 22 gleiche Paare, die keine Geschlechtschromosome sind, und ein Paar Geschlechtschromosomen, d.h. zwei X-Chromosomen bei Frauen und jeweils ein X- und ein Y-Chromosom bei Männern. 

euploide Embryonen – Embryonen mit der richtigen (normalen) Anzahl der Chromosomen. Alle somatischen Zellen des Menschen enthalten 23 Chromosomensätze, 22 davon sind keine Geschlechtschromosome. Das 23. Paar sind die Geschlechtschromosome, von denen Frauen zwei X Chromosomen aufweisen und Männer jeweils ein X- und ein Y-Chromosom. Eines von den beiden Chromosomen in jedem Chromosomenpaar wird jeweils von der Ei-, bzw. der Samenzelle, d.h. von der Mutter und dem Vater, vererbt. Nicht alle Embryonen, die eine gute Morphologie aufweisen, sind auch euploid.

aneuploide Embryonen – Embryonen mit einer fehlerhaften Anzahl von Chromosomen. Bei neunzig Prozent aller aneuploiden Embryonen endet die Entwicklung sehr früh und sie nisten sich nicht ein. Lediglich zehn Prozent dieser Embryonen nisten sich ein und führen entweder zu einer biochemischen Schwangerschaft oder zu einer Fehlgeburt vor der 12. Schwangerschaftswoche oder in sehr seltenen Fällen zu der Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom. Bei einigen Embryonen mit guter Morphologie handelt es sich um aneuploide Embryonen, wobei die Quote hierbei vom Alter der Eizellen abhängig ist. Bei einem Alter der Mutter von 30 Jahren weist eines von vier Blastozysten mit guter Morphologie einen Defekt auf, während die Quote im Alter von 41 Jahren drei von vier beträgt.

PGS –  Genetische Untersuchung von Embryonen für 23 Chromosomenpaaren vor dem Embryotransfer

elektive Single Embryo Transfer (eSET) – Verfahren, in dem nur ein einzelner Embryo, zumeist am fünften Tag nach der Befruchtung, in die Gebärmutter eingesetzt wird, der auf Grundlage der guten morphologischen Eigenschaften ausgewählt worden ist. Für das eSET-Verfahren wird aus den Embryonen, die aus einer Eizellentnahme entstanden sind, derjenige Embryo ausgesucht, der im Vergleich zu allen anderen die beste Morphologie und dementsprechend die größte Kraft zur Implantation besitzt. Dennoch kann ein aus morphologischer Sicht guter Embryo eine Aneuploidie aufweisen, wobei das Risiko hierfür im Alter von rund 30 Jahren bei 20-30% liegt und bei etwa 40-Jährigen bei 70-80%. Ein zusätzliches Screening der morphologisch guten Embryonen, um alle 23 Chromosomenpaare zu prüfen, schließt die Nutzung von aneuploiden Embryonen aus und erhöht somit die Wirksamkeit des eSET-Verfahrens in allen Patientengruppen.

biochemische Schwangerschaft  – eine Schwangerschaft, die durch einen positiven HCG-Test nachweisbar, aber noch nicht weiter fortgeschritten ist

klinische Schwangerschaft – eine Schwangerschaft,  die durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigt wurde

Implantationsrate – Anzahl der Fruchtanlagen in der Gebärmutter im Verhältnis zu der Anzahl der eingesetzten Embryonen

fehlgeschlagene Implantation – keine Schwangerschaft nach erfolgtem Embryotransfer

wiederholter Implantationsmisserfolg  – drei oder mehr erfolglose Transfers von frischen Embryonen

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