Alterung der Eizelle und ihre Folgen

Vom 30. Lebensjahr an setzt die Alterung der Eizellen ein, die zu einem Anstieg in der Anzahl von Eizellen mit sich spontan entwickelnder falscher Chromosomenzahl führt.

Der Prozentsatz an geschädigten Eizellen und Embryonen steigt mit zunehmendem Alter der Frau. Wenn wir einmal die Gesamtheit der Eizellen betrachten, die bei einer Eizellentnahme entnommen werden, so beträgt der Prozentsatz von Eizellen mit Defekten bei einer 30-jährigen Frau ca. 20-25%, bei einer 35-Jährigen 40-45% und bei einer 40-Jährigen 70-75%. Nach dem 40. Lebensjahr ist der prozentuale Anstieg bei den geschädigten Eizellen so dramatisch, dass sich kaum noch gesunde Eizellen nach dem 43. Lebensjahr finden lassen [D. Wells, 2013]. Daher weist im Alter von 30 Jahren eines vor vier morphologisch guten Blastozysten eine Aneuploidie auf, während es im Alter von 41 drei von vier sind  [Ata, Munn et al. 2012 – 875 Zyklen, 4600 Embryonen]

Schlussfolgerung: Die Anzahl an geschädigten Embryonen steigt mit der Alterung der Eizelle prozentual an.

Aus diesem Grund ist ein verlässliches Verfahren erforderlich, mithilfe dessen aneuploide Embryonen vor dem Embryotransfer zu erkennen sind und aussortiert werden können. Dieses Verfahren nennt sich PGS – genetische Untersuchung von Embryonen für 23 Chromosomenpaare. Dank moderner PGS-Techniken lassen sich alle 23 Chromosomenpaare testen.

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