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IVF-Behandlungen ohne Erfolg und/oder wiederholte Fehlgeburten

Wenn Sie schon mehrere erfolglose IVF-Behandlungen hinter sich haben und/oder wiederholte Fehlgeburten (2 oder mehr), kann der PGS dann realistischerweise Ihre Chancen auf eine erfolgreiche IVF-Behandlung verbessern?  

Selbstverständlich, die klinischen Daten weisen allesamt darauf hin, dass insbesondere Patientinnen wie Sie von dem PGS profitieren können. Bei Patientinnen mit mehrmals fehlgeschlagenen Implantationen  und/oder wiederholten Fehlgeburten ist bekannt, dass sie einen hohen Prozentsatz an genetisch geschädigten Embryonen produzieren. Die Aneuploidie ist bekanntermaßen die Hauptursache für erfolglose Implantation und Fehlgeburten in einem frühen Stadium. Die Durchführung von genetischen Untersuchungen an Ihren Embryonen, ehe sie in die Gebärmutter eingesetzt werden, hilft dabei, Embryonen mit genetischen Defekten auszuschließen und sie gar nicht erst für Embryotransfers zu verwenden, die andernfalls zur erfolglosen Implantation oder Fehlgeburt führen würden.

Bei vielen Patientinnen, die bereits erfolglose IVF-Behandlungszyklen und/oder wiederholte Fehlgeburten in ihrer Vorgeschichte haben, besteht die Problematik in einer Kombination von zwei schlechten Prognosefaktoren:  

-der hohe  Anteil an Embryonen mit genetischen Schädigungen, der aufgrund des Alters und/oder der Vorgeschichte zu erwarten ist  und

- die geringe Anzahl von Embryonen, die nach einer einzigen Eizellentnahme für die präimplantationsdiagnostische Untersuchung zur Verfügung steht (wegen der geringen Follikelreserve oder Embryonenqualität).

Die Bestätigung, dass alle von Ihnen produzierten Embryonen einen genetischen Defekt aufweisen und sich nicht für eine normal verlaufende Schwangerschaft eignen, erspart Ihnen natürlich so manches: Sie machen sich keine unnötige Hoffnung auf einen positiven Schwangerschaftstest, es werden keine ungeeigneten Embryonen eingefroren und es hilft Ihnen möglicherweise dabei, Alternativen, wie z.B. eine Eizellspende, in Erwägung zu ziehen, allerdings werden Ihre Erfolgschancen nicht gesteigert.

Wie wäre es, wenn wir für Sie Ihre persönliche Embryonenbank einrichteten? Es könnten fünf oder sogar mehr Blastozysten bei mehreren Eizellentnahmen angesammelt werden, die dann sämtlich auf alle 23 Chromosomenpaare untersucht würden!

Und danach würde dann ein geeignetes, genetisch gesundes Embryo transferiert werden und das anstelle von etlichen Embryotransfers mit nicht getesteten Embryonen.

Lassen Sie uns ein Beispiel anschauen:

Nach drei fehlgeschlagenen IVF-Behandlungen hat sich eine Patientin drei Stimulationsbehandlungen und Eizellentnahmen in drei aufeinander folgenden Menstruationszyklen unterzogen. Die drei Eizellentnahmen haben insgesamt fünf Blastozysten produziert, die jeweils am 5. Tag nach der jeweiligen Eizellentnahme biopsiert und mittels Vitrifizierung eingefroren wurden (Embryonenbanking) Die Biopsieproben wurden gelagert und anschließend zum Testen aller 23 Chromosomenpaare untersucht. Lediglich eine der fünf Blastozysten schien euploid zu sein, es wurde in einem gefrorenen-aufgetautem Zyklus in die Gebärmutter eingesetzt und entwickelte sich zu einer Lebensgeburt.

Embryonenbanking:

Welche Vorteile hat die persönliche Embryonenbank?

  • Der PGS bleibt dadurch nicht nur eine diagnostische Methode, sondern wird zu einem wirksamen Hilfsmittel, um den Erfolg von IVF-Behandlungen bei älteren Frauen im gebärfähigen Alter und/oder bei Frauen mit geringen Follikelreserven zu steigern
  • Die Embryonenbanking und PGS Untersuchung unterstützen Sie dabei, wiederholte negative Ergebnisse beim Schwangerschaftstest zu vermeiden
  • Zum Embryotransfer wird ein lebensfähiges, genetisch gesundes Embryo genutzt anstelle von mehreren Transfers mit nicht untersuchten Embryonen
  • Vermeidung der möglichen Folgen einer Fehlgeburt eines Embryos mit genetischer Schädigung

Schlussfolgerung: Die persönliche Embryonenbank lässt den PGS nicht nur eine diagnostische Methode sein, sondern macht sie zu einem wirksamen Hilfsmittel zur Steigerung der Erfolgsquoten Ihrer IVF-Behandlung, insbesondere nach mehreren fehlgeschlagenen Behandlungszyklen. 

Was wäre dieser Patientin mit einer Vorgeschichte von erfolglosen IVF-Behandlungen widerfahren, wenn sie  noch einmal den "traditionellen Weg" ohne PGS eingeschlagen hätte?

Nach drei fehlgeschlagenen IVF-Behandlungen hätte sie sich möglicherweise noch einmal einer Stimulationsbehandlung und Eizellentnahme unterzogen, die zwei Blastozysten ergeben hätte. Sie wäre vielleicht schwanger geworden und hätte in der 12. Woche wegen der Aneuploidie des Embryos eine Fehlgeburt erlitten. Nach einer zwei- bis dreimonatigen Pause unternahm sie einen erneuten Versuch der Stimulation, und Eizellentnahme. Wiederum war der Embryotransfer von zwei Blastozysten möglich. Sie wurde nicht schwanger. Zwei Monate später wurde ein dritter Versuch gestartet, der zwar zum Transfer von nur einem Blastozysten, aber zu keiner Schwangerschaft führte.

Wenn sie eine PGS Untersuchung zum Testen aller 23 Chromosomenpaare bei diesen fünf Embryonen hätte vornehmen lassen, hätten wir festgestellt, dass alle fünf Embryonen einen genetischen Defekt aufwiesen. Sie hätte sich sofort für eine weitere Stimulationsbehandlung mit anschließender Eizellentnahme entscheiden können, um mehr Embryonen zu produzieren oder sie hätte sich entschließen können, andere Alternativen auszuloten (Eizellspende).

Wenn Sie mit uns über die Möglichkeiten sprechen möchten, den Erfolg Ihrer IVF-Behandlung zu steigern oder Fragen haben,  wir freuen uns über Ihren  Anruf oder eine Email.