Wem nützt der PGS?

Klinische Daten belegen, dass die klinischen Schwangerschaftsraten bei 30-Jährigen 50% betragen und sich bei 41-Jährigen auf 20% verringern, wenn die Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter ausschließlich auf Grundlage morphologische Kriterien ausgewählt werden. 

Abbildung 1: Erfolgsquoten in Prozent nach Alter Der frauen bei nutzung der eigenen eizellen für die ivf-behandlung

abbildung2

Age (years) = Alter (Jahre), Percent = Prozent

∆ Schwangerschaft    ● Lebendgeburt    ▪ Ein-Kind Lebendgeburt

*Aus Konsistenzgründen basieren alle Prozentangaben auf angefangenen Behandlungszyklen 

Abbildung  1:  Prozentsätze der IVF-Zyklen mit frischen eigenen Eizellen oder Embryonen, die zu Schwangerschaften, Lebendgeburten und Ein-Kind Lebendgeburten führten nach Alter der Frauen, 2009
(Zusammenfassung der nationalen  amerikanischen Erfolgsraten bei assistierter Reproduktionstechniken. National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion, Dezember 2011)

Aneuploide Embryonen scheinen der Hauptgrund für fehlgeschlagene Implantationen und frühzeitige Fehlgeburten zu sein.

Im Alter von 30 Jahren weist eines vor vier morphologisch guten Blastozysten eine Aneuploidie auf, während es im Alter von 41 drei von vier Blastozysten sind  [Ata, Munn et al. 2012 – 875 Zyklen, 4600 Embryonen].

Das bedeutet, dass je älter die Eizelle ist, desto höher auch das Risiko, ein aneuploides Embryo für den Transfer auszuwählen,  wenn ausschließlich morphologische Kriterien zugrunde gelegt werden.  

Wenn lediglich eines von vier Blastozysten bei einer 30-Jährigen eine Aneuploidie aufweist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein euploides Embryo auf Grundlage rein morphologischer Gesichtspunkte für den Transfer ausgewählt wird bei 75 Prozent.

Wenn im Alter von 41 Jahren jedoch drei von vier morphologisch guten Blastozysten eine Aneuploidie aufweisen, so liegt bei Anwendung ausschließlich morphologischer Kriterien die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Wahl auf ein euploides Embryo für den Transfer fällt bei nur 25 Prozent.

Wie wäre es aber, wenn wir wüssten, welche Embryonen aneuploid sind, ehe wir überhaupt einen Embryo für den Transfer aussuchen? 

Dann würden wir ein und dieselben Schwangerschaftsraten in allen Patientengruppen erzielen, weil die Hauptursachen für fehlgeschlagene Implantation und Fehlgeburt ausgeschlossen worden wären!

Klinische Ergebnisse bestätigen diese Hypothese!

Abbildung 2: aCGH Untersuchung schaltet den negativen Effekt aus

 aCGH Untersuchung schaltet den negativen Effekt aus, den das fortgeschrittene Alter der Mutter auf die Implantation hat. 

 Implantation rate = Einnistungsrate

 Maternal age =  Alter der Mutter

day 3 = Tag 3, day 5 = Tag 5

Daten von Reprogenetics. 819 Zyklen mit Follow-up, 3726 Embryonen untersucht.
Auch mit CGH (Wells et al. ASRM 2010) festgestellt und SNPs (Forman et al. ASRM 2011) 
Selbst die Implantationsraten waren in allen drei Patientengruppen identisch: in den Altersgruppen 30-34, 35-39 und 40-42 Jahre!

Der PGS zum Testen aller 23 Chromosomenpaare eliminiert die nachteilige Wirkung, die das Alter der Mutter auf die Implantation hat
(sofern Embryonen mit einem gesunden Chromosomensatz gefunden werden und ein Embryotransfer möglich ist)!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Je älter die zur Zeugung genutzte Eizelle ist, umso höher ist das Risiko, dass sie einen genetischen Defekt aufweist und umso höher ist das Risiko, dass ein geschädigter Embryo zum Transfer ausgewählt wird, wenn ausschließlich das morphologische Aussehen des Embryos zugrunde gelegt wird.  Dementsprechend heißt das auch: je älter die zur Zeugung genutzte Eizelle ist, desto größer ist der Nutzen einer präimplantationsdiagnostischen Untersuchung aller 23 Chromosomenpaare vor dem Embryotransfer. Der PGS aller 23 Chromosomenpaare schaltet den negativen Effekt aus, den das Alter der Mutter auf die Implantation hat! 

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