Operative Spermiengewinnung


In einigen Fällen (z.B.Verschluss der Samenleiter) finden sich im Ejakulat überhaupt keine Samen-zellen. Die Samenzellen können aber dennoch direkt aus dem Hoden (TESA - testikuläre Spermienaspiration), bzw. dem Nebenhoden (MESA – mikorchirurgische epididymale Spermienaspiration) entnommen werden. An unserer Klinik werden diese beiden kleinen operativen Eingriffe zur Entnahme einer Gewebeprobe, die Samenzellen enthält, unter Voll-narkose durchgeführt. Es reichen schon einige wenige Spermien aus, um mit Hilfe des ICSI-Ver-fahrens gute Ergebnisse bei der Befruchtung zu erzielen.

Hat die Befruchtung stattgefunden, gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen dem kombinierten ICSI/TESA/MESA-Verfahren und der herkömmlichen IVF hinsichtlich der  Qualität des Embryos und der Schwangerschaftsrate.

Bei schwerer nicht-obstruktiver Oligozoospermie sowie bei obstruktiver und nicht-obstruktiver  Azoospermie hat die Fruchtbarkeitsstörung möglicherweise genetische Ursachen. Es besteht dann das Risiko, dass sie an Söhne weitergegeben wird oder dass es zu anderen genetisch-be-dingten Erkrankungen bei den Kindern kommen könnte. Liegt ein solcher Fall vor, erhält das Paar an unserer Klinik eine medizinisch-genetische Beratung und Untersuchung (Karyo-typisierung, AZF-Mikrodeletion, Mukovizidose). Nur durch solch einen komplexen Ansatz kann die Geburt eines gesunden Kindes sichergestellt werden. 

Es gibt keine Fragen die für mich zu klein sind. Ich bin für Sie da um Ihre Fragen zu besprechen

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Dienstag 8–11 CET
und Donnerstag 12–15 CET
Julia Reutova,
Patientenkoordinatorin für Deutschland

Julia Reutova

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A blog by Tone Bråten family counsellor

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