Verlängerte Embryokultur

Die verlängerte Embryokultur ist ein Verfahren, mit dem in der Fruchtbarkeitsbehandlung mehr Informationen über die Lebensfähigkeit der Embryonen gewonnen werden. Eine verlängerte Embryokultur kann sowohl bei der IVF- als auch bei der ICSI-Behandlung vorgenommen werden. Auf die zur Behandlung gehörende Hormonstimulation hat das Verfahren keinen Einfluss.

Während der Behandlungen werden die Embryonen nach der Befruchtung gewöhnlich 2-3 Tage lang kultiviert. Die Embryonen haben sich geteilt und bestehen aus 2-8 Zellen, wenn sie in die Gebärmutter eingesetzt werden. In dieser Phase kann die Auswahl der lebenskräftigsten Embryonen unter mehreren qualitativ hochwertigen Embryonen schwierig sein. Indem die Embryonen länger kultiviert werden, können für den Transfer die lebensfähigsten Embryonen ausgewählt werden, die sich weiterhin geteilt und entwickelt haben.

Bei der verlängerten Embryokultur werden die Embryonen vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter 4-5 Tage lang kultiviert. In dieser Phase besteht der Embryo bereits aus mehr als 100 Zellen und befindet sich beim Einpflanzen entweder im Morula- oder Blastozystenstadium. Dies entspricht bei einer auf natürlichem Weg begonnenen Schwangerschaft dem Entwicklungsstadium des Embryos auf dessen Weg in die Gebärmutter. Im Morulastadium ist der Embryo ein Zellenhaufen, dessen genaue Zellenanzahl nicht mehr gezählt werden kann. Im Blastozystenstadium hat eine erste Differenzierung der Zellen begonnen. Die Gewebe des Embryos entwickeln sich aus der entstandenen inneren Zellmasse und die Gewebe der embryoseitigen Plazenta aus den umgebenen Zellen. Im Blastozystenstadium ist der Embryo bereit, sich in der Gebärmutterwand einzunisten, nachdem er zunächst aus seiner Glashaut geschlüpft ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein so weit entwickelter Embryo einnistet, ist hoch. Aus diesem Grund ist es leichter, nur einen Embryo einzusetzen und somit das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft herabzusetzen.

Die verlängerte Embryokultur ist dann eine gute Alternative, wenn in früheren Behandlungen die Einnistung der Embryonen nicht erfolgreich war. Ein Nachteil der verlängerten Embryokultur ist, dass sich nur etwa 40-60 % der Embryonen bis zum Blastozystenstadium entwickeln. Es besteht die Möglichkeit, dass sich keiner der Embryonen entwickelt und somit kein Embryotransfer stattfinden kann.

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