Nach dem Embryotransfer
Vor dem Transfer gibt es viel anderes zu bedenken und zu tun, man muss sich um die Hormonspritzen und die Ultraschalluntersuchungen k?mmern. W?hrend der Hormonstimulation und der Eingriffe besteht ein enger Kontakt zur behandelnden Klinik und w?hrend der vielen Sprechstundenbesuche und Telefonate besteht die M?glichkeit mit dem Personal zu sprechen, wenn auch manchmal nur kurz. Nach dem Embryotransfer kann man nichts anderes tun als warten und hoffen, dass sich die Embryonen einnisten und die Schwangerschaft beginnt. Stimmungsschwankungen von großem Optimismus bis hin zu erdr?ckender Verzweiflung sind nicht außergew?hnlich. Trotz aller seelischen Anspannung ist das Allerwichtigste, dass Sie m?glichst ruhig bleiben. Sie sollten Ihren normalen beruflichen und pers?nlichen Alltag nicht allzu sehr ver?ndern.Ihr Facharzt f?r Reproduktionsmedizin und unsere Schwestern ermutigen und unterst?tzen Sie auch w?hrend dieser Phase der Behandlung.
Zur Unterst?tzung der Einnistung des Embryos erh?lt die Patientin nach der ?bertragung des Embryos Progesteron und Östrogen. Diese Maßnahme wird auch als Unterst?tzung der Luteal- phase bezeichnet.
Zwei Wochen nach der ?bertragung des Embryos in die Geb?rmutter wird der erste Schwangerschaftstest durchgef?hrt. In diesem Stadium k?nnen allerdings noch keine Aussagen zum weiteren Verlauf der Schwangerschaft gemacht werden. Die Patientinnen sollten k?rper-liche Anstrengung und psychische Belastungen vermeiden.
Eine Schwangerschaft beginnt, wenn sich einer oder beide der eingepflanzten Embryonen in der Schleimhaut der Geb?rmutterwand einnisten. Die Einnistung findet einige Tage nach dem Embryotransfer statt. Der Schwangerschaftstest beruht auf dem hCG-Hormon, welches von dem Embryo, der sich in der Geb?rmutterwand eingenistet hat, erzeugt wird. Ein Blutprobentest kann 12 Tage nach dem Embryotransfer gemacht werden.
Ein Schwangerschaftstest, bei dem das hCG-Hormon im Urin nachgewiesen wird, ist erst zwei Tage sp?ter zuverl?ssig. Der Schwangerschaftstest anhand einer Blutprobe misst die genaue Menge des hCG-Hormons, w?hrend der Urintest ein positives oder negatives Ergebnis angibt. Die f?r den Schwangerschaftstest ben?tigte Blutprobe kann in der AVA-Klinik oder in einem beliebigen Labor Ihres Heimatortes entnommen werden. Das IVF-Team der AVA-Klinik wartet ebenso gespannt auf das Ergebnis Ihres Schwangerschaftstests, teilen Sie uns deshalb bitte in jedem Fall das Ergebnis mit.
Nach dem positiven Schwangerschaftstest wird die Schwangerschaft per Ultraschall festgestellt. Die erste Ultraschalluntersuchung erfolgt meistens 4-5 Wochen nach dem Embryotransfer. Dabei sind die Lage der Schwangerschaft, die Anzahl der Fruchth?hlen und h?ufig auch der Herzschlag des Embryos zu sehen.
Bei einer normalen Schwangerschaft erfolgt die Einnistung in der Schleimhaut der Geb?rmutter. Der Herzschlag des Embryos oder zumindest die Fruchth?hle sind bereits in der ersten Ultraschalluntersuchung zu erkennen. Wenn im Ultraschall keine Fruchth?hle sichtbar ist, handelt es sich entweder um eine fr?he Fehlgeburt oder die Einnistung ist an der falschen Stelle, beispielsweise im Eileiter, erfolgt. Etwa 2 % der Schwangerschaften liegen außerhalb der Geb?rmutter und werden entweder von selbst abgebrochen oder erfordern eine Operation. Ein Teil der Schwangerschaften, die im Ergebnis von Kinderwunschbehandlungen eingetreten sind, endet bereits vor der ersten Ultraschalluntersuchung mit einer Fehlgeburt. Diese sog. biochemischen Schwangerschaften kommen auch bei Schwangerschaften vor, die auf nat?rlichem Wege eingeleitet wurden. Die Fehlgeburt findet jedoch zu einem so fr?hen Zeitpunkt statt, dass die Schwangerschaft unerkannt bleibt.
F?r die erste Ultraschalluntersuchung der Schwangerschaft k?nnen Sie einen Termin bei Ihrem Arzt in der AVA-Klinik oder beim Gyn?kologen Ihres Heimatorts vereinbaren. Danach wird die Betreuung der Schwangerschaft nach Ihrer Wahl entweder in der kommunalen oder der privaten Schwangerenberatung fortgesetzt. Wir bewerten unsere T?tigkeit in der AVA-Klinik st?ndig anhand der statistischen Erfassung unserer Ergebnisse, informieren Sie daher bitte die behandelnde Klinik telefonisch oder per E-Mail ?ber den Verlauf Ihrer Schwangerschaft.
Bis zur siebten, bzw. achten Schwangerschaftswoche werden Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt at AVA-Peter durchf?hrt und unterst?tzende Maßnahmen ergriefen, sollte dies erforderlich sein. An unserer Klinik bieten wir die begleitende Kontrolle und Unterst?tzung einer durch kunstliche Befruchtung entstandenen Schwangerschaft an. Dar?ber hinaus werden die nichtinvasiven und invasiven Verfahren der Pr?nataldiagnostik bei uns durchgef?hrt. Das Kliniknetzwerk der AVA-Guppe, zu dem auch die Scandinavia-Klinik geh?rt, bietet alle in Zusammenhang mit der Schwangerschaft, der Entbindung und der kinder?rztlichen Unterst?tzung stehenden Leistungen an.


