Befruchtung und Embryotransfer

Embryo cultivating

Embryo cultivating

Für die Befruchtung der Eizelle wird noch am Tag der Eizellentnahme der frische Samen von Ihrem Ehemann benötigt. Der Samen wird durch Masturbation gewonnen. In manchen Fällen können die Spermien im Voraus gewonnen und im Labor bei sehr niedrigen Temperaturen (Kryokonservierung der Spermien) aufbewahrt werden. Aufgrund der psychischen Belastung ist es manchmal nicht möglich, Samen „auf Abruf“ zu gewinnen. Es ist daher wichtig solche Fragen im Vorfeld der Behandlung aufzugreifen, sie zu besprechen und eine Lösung zu finden. So, kann das Sperma von zuhause am Tag der Punktion mitgebracht werden.

Die Samenflüssigkeit wird im Labor speziell aufbereitet, damit die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen optimal ist. Die Eizellen und die Samenzellen werden dann für 24 Stunden in einer Petrischale mit Nährflüssigkeit kultiviert.

Am Morgen nach der Eizellenentnahme wird im IVF-Labor die Befruchtung der Eizellen kontrolliert. In der befruchteten Eizelle sind zwei Vorkerne sichtbar, der eine stammt vom Spermium und der andere von der Eizelle. Einige Stunden später vereinen sich die Vorkerne und bilden den Zellkern. Der Kern enthält die Chromosomen mit den Genen, die die Erbinformation tragen.

Embryotransfer

Abb. 1. Embryotransfer


Die befruchteten Eizellen werden weiter im Brutschrank kultiviert, dessen Temperatur und Kohlendioxidgehalt gleichmäßig und exakt eingestellt sind. Bis zum folgenden Morgen haben sich die Eizellen geteilt, sie werden jetzt als Embryonen bezeichnet. Die Embryonen werden anhand der Zellmenge und der Qualität ihrer Form eingestuft. Die besten Embryonen werden ausgewählt, um in die Gebärmutter eingepflanzt zu werden, die restlichen qualitativ hochwertigen Embryonen können eingefroren werden.

Embryonen hervorragender Qualität können für spätere Behandlungszyklen oder Schwanger-schaften bei sehr niedrigen Temperaturen eingefroren werden (Kryokonservierung der Embryonen).

Der Embryotransfer an sich ist ein einfacher und schmerzfreier Eingriff, der am dritten Tag nach der Eizellentnahme durchgeführt wird oder in einigen Fällen auch am fünften Tag. Durch die Scheide wird der Embryo mit einem sehr dünnen biegsamen Plastikkatheter durch den Mutter-mund in die Gebärmutter eingebracht. Wir übertragen nur ein oder zwei Embryonen, um dadurch Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden.

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