Methode und Medikamente


Im Anschluss an Ihr Beratungsgespräch mit Ihrer Ärztin werden Sie gebeten, sich für einen Termin für den Embryotransfer in der AVA-Peter Klinik zu entscheiden. Ihr Aufenthalt muss lediglich zwei Tage in Anspruch nehmen. Ihr persönlicher Behandlungsplan wird dann um diesen Wunschtermin herum aufgestellt. Wenn Sie möchten, kann Ihr natürlicher Monatszyklus dabei berücksichtigt werden. Die Embryonen werden dann aufgetaut, wenn Sie gut vorbereitet zum Transfer in die Klinik kommen.

Behandlung der Empfängerin der Embryospende

Es ist sehr wichtig tieferliegender Probleme, die möglicherweise Ihre Erfolgsaussichten schmälern zu diagnostizieren.  Unsere primäre Aufgabe ist es daher zunächst, diese Probleme nachhaltig zu lösen, damit dann baldmöglichst bei Ihnen ein erfolgreich verlaufender Embryotransfer vorgenommen werden kann.  

Darüber hinaus ist es uns auch sehr wichtig, Sie ganz persönlich hinsichtlich Ihrer medizinischen Vorgeschichte eingehend zu beraten, um das Ausmaß der möglichen Ei- und/oder Samenzellproblematik nicht über zu bewerten. Erstaunlicherweise werden viele der Patienten, die mit uns wegen einer Embryonenadoption Kontakt aufnehmen, dann doch Eltern von gesunden Kindern durch eine Eizellspende befruchtet mit den Samenzellen des eigenen Ehemanns/Partners oder sogar durch eine IVF-Behandlung mit eigenen Eizellen mit PID aller 23 Chromosomenpaare.

Fordern Sie bitte einfach eine Telefonberatung durch unsere Ärztin an, damit wir Ihre ganz persönlichen Chancen besprechen können, ein Baby mithilfe einer Embryonenadoption oder einer anderen Möglichkeit zu bekommen.   

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Bei der Embryoempfängerin (Frauen, die für eine Schwangerschaft gespendete Embryonen in Anspruch nehmen müssen) kommt es entweder noch zu monatlichen Regelblutung oder auch nicht. Gleichgültig, ob Sie nun eine Blutung haben oder nicht, werden Sie in den meisten Fällen über einen bestimmten Zeitraum hinweg Hormonpräparate nehmen und sie dann absetzen müssen. Dies sollte dann zu einer „Abbruchblutung“ oder Regel führen. Gelegentlich ist mehr als ein „Probezyklus“ erforderlich, um sicherzugehen, dass Ihre Gebärmutterschleimhaut gut auf die Medikamente anspricht, d.h. zufriedenstellend wächst. Ihr betreuender Arzt, bzw. Ihre betreuende Ärztin von der AVA-Peter Klinik wird die genauen Angaben hierzu in Ihrem persönlichen Behandlungsplan vermerken. Möglicherweise wird Ihnen auch ein oder mehrere Male ein sog. „herunter-regulierendes“ Medikament gespritzt, um die vorzeitige Ovulation zu vermeiden und das „Implantationszeitfenster“ zu verrücken. Üblicherweise wird dann vor Beginn der Behandlung per Ultraschall überprüft, ob die Gebärmutterschleimhaut dünn ist und keine Zysten in den Eierstöcken vorliegen (gespendete Embryonen sind ja ein sehr wertvolles Gut und Ihre Ärztin von der AVA-Peter Klink möchte sicherstellen, dass Ihre Gebärmutter für den Embryotransfer auch in bestmöglichem Zustand ist). Zum Wiederaufbau Ihrer Gebärmutterschleimhaut wird Ihnen ein Östrogenpräparat verschrieben, entweder als Tablette, Pflaster und/oder Salbe. Fünf Tage vor dem vorgesehen Termin für den Embryotransfer nehmen Sie zusätzlich zum Östrogen auch noch ein progesteronhaltiges Mittel, zumeist in Form eines Vaginalzäpfchens oder einer Salbe.    

Fordern Sie bitte einfach eine Telefonberatung durch unsere Ärztin an, damit wir Ihre Anamnese besprechen und Sie ganz persönlich beraten können, welche Option für Sie die beste ist, ein Baby entweder mithilfe einer Embryonenadoption oder einer anderen Möglichkeit zu bekommen.  

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Der Embryotransfer

Beim Embryotransfer handelt es sich um ein sehr einfaches und schmerzfreies Verfahren, dass am 2., 3., 4. oder 5. Tag (Blastozystenstadium) nach der Eizellentnahme vorgenommen werden kann. Weil jede Patientin und jeder Zyklus unterschiedlich sind, wird der genaue Tag des Transfers vom jeweiligen Fall bestimmt und im Einvernehmen mit Ihrem persönlichen Arzt oder Ihrer Ärztin festgelegt. Wie bei allen anderen Maßnahmen auch ist unsere Zielsetzung, genau den Termin für den Embryotransfer abzupassen, der für Sie als Patientin die größtmöglichen Erfolgsaussichten verspricht.

Der eigentliche Embryotransfer erfolgt mit Hilfe eines sehr dünnen, weichen Plastikkatheters, der durch die Scheide und den Muttermund in den Uterus eingeführt wird.  Sie müssen keine Medikamente oder Beruhigungsmittel einnehmen.

Das Standardverfahren, das zu klinischen Schwangerschaftsraten von über 50 Prozent führt, ist bei uns der Transfer eines einzelnen ausgewählten Embryos.  

Wenn wir zwei gespendete Embryonen transferieren, steigen die Chancen schwanger zu werden lediglich von mehr als 50 Prozent auf 60 Prozent. Das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht sich allerdings signifikant, so dass es zu einer Zwillingsrate von über 50 Prozent kommt (d.h. mehr als die Hälfte der Schwangeren werden Zwillinge gebären). 

Die Komplikationsraten für Mutter und Kinder sind bei Mehrlingsschwangerschaften  bekanntermaßen 5 bis 6 Mal höher als bei einer Einzelschwangerschaft. Besonders die Kinder sind betroffen: es kommt zu einem sehr geringen Geburtsgewicht, die inneren Organe und das Nervensystem sind unterentwickelt, was dann vielerlei Folgen im späteren Leben haben wird.

In unserer klinischen Praxis steigern wir die Erfolgsquote nicht dadurch, dass wir die Zahl der eingebrachten Embryonen erhöhen, sondern durch die äußerst sorgfältige Auswahl der potentiellen Ei- und Samenzellspender sowie durch hohe Laborstandards. Dadurch stellen wir sicher, dass ausschließlich Blastozysten höchster Qualität verwendet werden.  

Behandlung nach dem Embryotransfer

Die Hormontherapie mit Östrogen und Progesteron wird auch nach dem Embryotransfer für zwei Wochen fortgesetzt. Zu dem Zeitpunkt wird dann ein Schwangerschaftstest durchgeführt, entweder mittels einer Blut- oder Urinprobe. Bei einem positiven Testergebnis sollten Sie zwei Wochen danach eine Ultraschalluntersuchung zur Bestätigung der Schwangerschaft machen lassen. Wenn auf dem Ultraschallbild eine sogenannte „fötale Verdickung“ (die wie ein Reiskorn im Dottersack aussieht) zu sehen ist, kann das als klinischer Schwangerschaftsnachweis gewertet werden. Sie sollten die Einnahme der Östrogen- und Progesteronpräparate bis zur 12. Schwangerschaftswoche fortsetzen und danach bis zur 30. Woche nur noch das Progesteronhaltige Mittel einnehmen. 

Schauen Sie doch einfach hier, um genauer zu verstehen, warum eine Schwangerschaft mit einer Embryonenspende so etwas ganz besonderes ist.

Geben Sie uns bitte Bescheid, sobald Ihnen das Ergebnis Ihres Schwangerschaftstests vorliegt, wir sind ganz gespannt auf Ihre Nachricht! Wenn Sie schwanger geworden sind, würden wir sehr gerne  über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden gehalten werden. Wir hoffen natürlich, dass sich alles gut entwickelt. Falls es in den ersten drei Monaten dennoch zu irgendwelchen Komplikationen kommen sollte, finden unsere Patientinnen schon im Voraus Informationen darüber, was in einem solchen Falle zu tun wäre, nämlich hier.    

Falls Ihr Schwangerschaftstest negativ ausgefallen sein sollte, besteht leider nur eine ausgesprochen geringe Wahrscheinlichkeit, dass Sie schwanger sind. Dennoch nehmen einige Patientinnen ihre Medikamente weiterhin und lassen ein paar Tage später noch einmal einen Schwangerschaftstest machen. Wenn auch dieser Test ergibt, dass keine Schwangerschaft vorliegt, kann die Hormonbehandlung abgesetzt werden.

Und falls es dieses Mal nicht so geklappt hat, wie Sie sich das erhofft hatten, werden wir unser Bestes tun, um Ihnen den Beistand und Rat zu geben, den Sie jetzt brauchen.

Ebenso wie bei jeder anderen Schwangerschaft besteht auch nach einer IVF-Behandlung ein geringes Risiko, dass es zu einer Fehlgeburt, einer ektopischen Schwangerschaft oder einer fötalen Fehlbildung kommt, bzw. Komplikationen im weiteren Verlauf der Schwangerschaft oder bei der Geburt auftreten.  Das Risiko, eine Fehlgeburt nach einer Embryonenadoption an der AVA-Peter Klinik zu erleiden, ist jedoch nicht höher als bei Frauen, die in ihren Zwanzigern sind und ihre eigenen Eizellen nutzen.  Der Grund dafür ist, dass wir hochwertige Ei- und Samenspenden von jungen gesunden Spenderinnen und Spendern nutzen, Ihnen höchst wirksame Hormonpräparate zur Unterstützung empfehlen und sehr hohe Maßstäbe bei der Kommunikation anlegen, um dadurch etwaige Komplikationen von vorne herein zu verhindern anstatt sie später heilen zu müssen. 

Fordern Sie bitte einfach eine Telefonberatung durch unsere Ärztin an, damit wir Ihre Anamnese besprechen und Sie ganz persönlich beraten können, welche Option für Sie die beste ist, ein Baby entweder mithilfe einer Embryonenadoption oder einer anderen Möglichkeit zu bekommen.    

 

Es gibt keine Fragen die für mich zu klein sind. Ich bin für Sie da um Ihre Fragen zu besprechen

+45 787 95343

Dienstag 8–11 CET
und Donnerstag 12–15 CET
Julia Reutova,
Patientenkoordinatorin für Deutschland

Julia Reutova

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  • Willeke and Mario from Netherlands come to AVA-Peter for egg donation treatment… Enjoy this touching and sincere documentary by Jorien van Nes