Die Motivation der Eizellspenderinnen

Maria, 29 Jahre

"Warum es so ehrenwert ist, Spenderin zu sein"

In der Vergangenheit konnte ich die Dimension der mit der Fruchtbarkeit verbundenen Probleme gar nicht begreifen. Wenn ich beim Frauenarzt war, habe ich natürlich von Schwierigkeiten gehört, schwanger zu werden, aber ich hatte keine Ahnung, wie viele Frauen es tatsächlich gibt, die nicht schwanger werden können. Ich bin selbst Mutter und weiß nur allzu gut, dass es nichts Schöneres im Leben gibt, als Kinder zu haben. Ganz gleich was wir tun oder welche Ziele wir haben, früher oder später versteht jeder, dass wir einen kleinen Erdenbürger in unserer Nähe brauchen.

Es wäre wunderbar, wenn jede Frau die Möglichkeit hätte, ihr Kind zu empfangen, mit ihm schwanger zu sein und es auf die Welt zu bringen. Und es ist ganz wunderbar, dass es Dank der modernen Medizin vielen Familien möglich wird, ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Einige meiner Freundinnen hatten Probleme mit der Empfängnis und einige von ihnen blieb über viele Jahre hinweg der Kinderwunsch versagt, daher weiß ich, wie sich das anfühlt.

Eizellspenderin zu sein, ist eine sehr ehrenwerte und wichtige Aufgabe. Für die Spenderin selbst ist es eine gute Gelegenheit, auf sich selbst und die eigene Gesundheit zu achten und sie durch regelmäßige Tests und Ultraschalluntersuchungen zu kontrollieren. Die medizinischen Risiken beunruhigen mich zwar ein klein wenig, aber der Nutzen, nämlich das Glück einer anderen Person, wiegen das vollends auf …

Ich habe mich dem Behandlungsverfahren bisher bereits einmal unterzogen. Anfangs hatte ich schon ein paar Ängste und Zweifel, aber meine Freundin hat mich beruhigt und bestärkt, sie ist vor Kurzem auch Eizellspenderin geworden und hat nur positive Erfahrungen damit gemacht. Und so habe ich mich auch dazu entschlossen. Alles lief glatt: das Team war ausgesprochen nett und geduldig, ich wurde lieb und aufmerksam behandelt. Während des gesamten Verfahrens und bei meinen Gesprächen mit dem Empfangspersonal und den medizinischen Betreuern fühlte ich mich sicher aufgehoben. Die Ärzte sind sehr zugewandt und besorgt, ich habe ihnen hundertprozentig vertraut. Man kann nichts besser machen, alles ist fantastisch.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich davon überzeugt bin, dass es möglich und notwendig ist, sich als Eizellspenderin zur Verfügung zu stellen. Es gibt kein größeres Glück auf dieser Welt, als ein eigenes Baby in den Armen zu halten. Ich bin froh ein Teil von diesem Glück zu sein und ich helfe gerne. Es ist wirklich nicht nötig, Angst davor zu haben, anderen zu helfen.

Anne, 28 Jahre

"Als ich zufälligerweise eine Anzeige in einer Zeitschrift las, in der es um die Möglichkeit einer Eizellspende ging, veränderte sich meine Gefühlswelt schlagartig."

Plötzlich wurde mir klar, dass ich ein fremdes Paar wirklich dabei unterstützen könnte, sich ihren lang gehegten Kinderwunsch zu erfüllen!

In unserer modernen Welt mit viel Lärm und Dynamik sind die Menschen ständig in Eile und führen ihr Leben, ohne auf die einfachen Dinge zu achten. Sie arbeiten und verdienen Geld, um auf diesem Weg ihren Teil vom Glück abzubekommen. Ich selbst bin Mutter zweier Kinder, die wunderbarsten Kinder auf der ganzen Welt! Vielleicht sagen Sie jetzt „alle Kinder sind wunderbar!” und Sie haben völlig Recht! Das ist auch der Grund, warum ich Eizellspenderin geworden bin. Ich wünsche mir, dass eine Frau, die selbst auf natürlichem Wege nicht empfangen kann, schwanger werden und ihr eigenes einzigartiges Baby, das beste Baby überhaupt zur Welt bringen kann.

Früher hatte ich nie über die Menschen nachgedacht, die Probleme haben, schwanger zu werden. Ich war gesegnet, denn ich konnte ein Kind bekommen, wann immer ich wollte. Aber als ich dann per Zufall eine Anzeige in der Zeitung las, in der es um die Möglichkeit einer Eizellspende ging, veränderte sich meine Gefühlswelt schlagartig. Plötzlich wurde mir klar, dass ich ein fremdes Paar wirklich dabei unterstützen könnte, eine richtige Familie zu werden und sich ihren lang gehegten Kinderwunsch zu erfüllen!

Es gab überhaupt keine Zweifel, ich wollte Eizellspenderin sein und meine liebe Familie hat mich in meiner Entscheidung bestärkt. Sie haben mir in allen Phasen des Behandlungsprogramms geholfen und mich unterstützt: während der Vorbereitungszeit und bei der Eientnahme.

Dank meiner Aufgabe als Eizellspenderin fing ich auch an, das Muttersein mit mehr Ehrfurcht zu betrachten. Nach der Spende sind mir meine Familie und meine Kinder noch viel wichtiger geworden. Sogar meine Einstellung mir selbst gegenüber hat sich gewandelt. Das bedeutet wirkliches Glück für mich.

Als Eizellspenderin habe ich es mehreren Familien ermöglicht endlich zu erfahren, was das wirklich wahre Glück ist, nämlich die Geburt ihres eigenen kleinen Wunders. Insbesondere, wenn dieser Traum dank der modernen Technologie und der modernen Medizin wahr werden kann.

Daria, 25 Jahre

"Und in dem Moment als sie mir sagte, dass sie bereit sei, alles, aber auch alles auf der Welt aufzugeben, wenn Gott ihr ein Kind schenken würde… dachte ich, dass ich Frauen wie ihr helfen kann und mein Entschluss stand fest, ich würde Spenderin werden trotz aller Befürchtungen!"

Ich habe im Internet gesurft und stieß zufälligerweise auf eine Anzeige auf der Webseite der AVA-PETER Klinik, in der zur Eizellspende aufgerufen wurde. Auf dieser Webseite habe ich überhaupt erst von der Eizellspende erfahren. Ich habe den Fragebogen ausgefüllt und wurde kurze Zeit später zum Erstgespräch eingeladen. Ich habe meinen Eltern alles darüber erzählt. Meine Mutter war dagegen und versuchte, mich davon abzubringen – sie machte sich Sorgen um meine Gesundheit und hatte wegen der möglichen Risiken Bedenken. Zuerst hat mich das auch ins Grübeln gebracht und ich war nahe daran, meine Idee aufzugeben. Dann allerdings ging ich eines Tages mit meinem Kind in den Park, wo wir täglich Zeit auf dem Spielplatz verbringen. Ich unterhalte mich dort gerne mit den anderen Müttern, ich tausche gerne meine eigenen Erfahrungen als Mutter aus und höre den anderen auch gerne zu. Aber dieses Mal traf ich eine Frau, die mit zwei Kindern spazieren ging. Sie war die Tagesmutter dieser Kinder. Sie erzählte mir, dass sie selbst keine Kinder kriegen könnte. Sie berichtete, wie gerne sie zum Spielplatz ging und den anderen Kindern zuschaute und dass ihre ganze Liebe den beiden Jungen gehöre, mit denen sie ihre Zeit verbrachte, während die Eltern bei der Arbeit waren. Und dann sagte sie zu mir, dass sie bereit sei, alles auf der Welt aufzugeben, wenn Gott ihr nur ein Kind schenken würde. Und genau in dem Moment dachte ich, dass ich Frauen wie ihr helfen kann und mein Entschluss stand fest, ich würde das tun trotz aller Befürchtungen! Und ich bin zur Klinik gegangen und habe gespendet! Und habe mich danach ganz super gefühlt! Ich habe es getan! Ich habe jemandem die Möglichkeit eröffnet, selbst Mutter zu werden…

Weil die erste Eizellspende sehr gut verlief und es überhaupt keine Komplikationen gab, glaube ich, dass ich körperlich und seelisch bereit für eine weitere Spende bin – damit jemand ihr Glück findet.

Ekaterina, 23 Jahre

"Um das Wunder zu erleben, dass eine Frau während der Schwangerschaft, der Geburt und beim Stillen ihres Babys erlebt."

Ich bin vor einem Jahr zur AVA-Peter Klinik gekommen. Meine ursprüngliche Motivation war die finanzielle Entschädigung, die es für die Spende gibt. Ich wollte das Geld für eine Reise ans Meer ausgeben, die ich zusammen mit meinen Töchtern machen wollte. Außerdem habe ich immer ehrliches Mitgefühl für Frauen empfunden, die gerne ein Kind haben möchten, aber keines bekommen können. Warum sollte ich ihnen nicht helfen? Ich glaube, dass jede Frau, die Mutter werden möchte, diese einmalig wundervolle Gelegenheit bekommen sollte! Sie sollte das Wunder erleben dürfen, dass eine Frau während der Schwangerschaft, der Geburt und beim Stillen ihres Babys erlebt. Jede Frau muss die Möglichkeit haben, sich um ihr Baby zu kümmern, die ersten Bewegungen zu spüren, den ersten Herzschlag zu hören und das Ultraschallbild ihres niedlichen Kindes zu sehen! Das ist das Wunderbarste auf der ganzen Welt!

Svetlana, 24 Jahre

"In meiner Familie und in den Familien meiner Freundinnen gibt es keine Probleme mit der Fruchtbarkeit"

Ich wurde ohne Weiteres schwanger und meine Schwangerschaft verlief gesund und problemlos, so dass mir nicht bewusst war, was für eine schwieriges Problem es für einige Menschen sein kann. Aber ich habe einmal eine junge Frau getroffen, die mehrere erfolglose IVF-Behandlungen hinter sich hatte. Sie erzählte mir von ihren Sorgen und Nöten. Und da habe ich begriffen, dass meine Hilfe für jemand anderes sehr wichtig und unerlässlich sein kann.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde und komplikationslose Schwangerschaft und eine gesundes Baby!

Irina, 22 Jahre

"Gleich vom ersten Augenblick als ich in die Klinik kam, wusste ich, dass ich unfruchtbaren Menschen helfen kann Eltern zu werden."

Ich wollte eigentlich nur Gutes tun. Nachdem ich an diesem Programm teilgenommen hatte, merkte ich, dass ich nicht nur finanzielle Unterstützung für meine Familie bekommen hatte, sondern auch einen riesengroßen Beitrag zum Leben eines anderen Menschen geleistet habe.

Nadejda, 24 Jahre

"2009-2010 Ich bedanke mich beim gesamten medizinischen Personal, insbesondere bei meiner Ärztin für die herzliche Einstellung und das Verständnis."

Aus meiner Sicht ist die Eizellspende heutzutage ein wirklich erfolgreiches Behandlungskonzept.

Aus meiner Sicht ist die Eizellspende heutzutage ein wirklich erfolgreiches Behandlungskonzept.

Ich helfe der Frau dabei, ihren Traum wahr werden zu lassen und ich bekomme einen finanziellen Ausgleich dafür. Die Pflegekräfte sind sehr nett und die Ärzte sehr zugewandt. Sie machen sich die ganze Zeit Gedanken darüber, wie es mir geht. Alles ist sehr gut über die Bühne gegangen. Die Behandlung war sorgsam und das Personal war sehr höflich und geduldig. Ich habe mich die ganze Zeit über in guten und sicheren Händen gefühlt, sowohl bei der Sachbearbeitung am Empfang, bei den Ärzten und bei den Pflegekräften. Ich bedanke mich beim gesamten medizinischen Stab, insbesondere bei meiner Ärztin für ihre herzliche Einstellung und ihr Verständnis.

Einen zusätzlichen Vorteil gibt es überdies – in der Klinik wird man von Kopf bis Fuß untersucht und noch dazu kostenfrei.

Natürlich ist das jedermanns eigene Angelegenheit, aber was mich betrifft, mir hat das Geld, das ich erhalten habe, bei der Lösung einer Vielzahl von Problemen geholfen.

Larisa, 25 Jahre

"Aber ich bin mir ganz sicher, wenn Menschen solch ein kompliziertes Behandlungsverfahren auf sich nehmen, dann ist das ein Wunschkind und sie werden gute Eltern sein."

Ich hatte früher wohl schon einmal gehört, dass durch die modernen Methoden zur Fruchtbarkeitsbehandlung Fortschritte erzielt worden waren, aber ich hatte mir eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht, was das in der Praxis bedeutet.

Von einer Freundin erfuhr ich erstmals, dass es ein Programm für Oozytenspenderinnen gibt. Wie sich herausstellte, war ich gut geeignet, jedenfalls was die grundsätzlichen Voraussetzungen betrifft. Ich bin keine Dreißig, ich habe ein eigenes Kind und vor allen Dingen bin ich immer rundum gesund gewesen.

Ich rief die Klinik an und meldete mich verbindlich für ein Interview an. Mir wurden alle Einzelheiten erklärt, die Details der Eizellentnahme und mir wurde eine beeindruckende Liste ausgehändigt, die alle Untersuchungen aufführte, denen ich mich erfolgreich unterziehen musste, ehe ich die medizinische Behandlung beginnen konnte. Nach einer Vielzahl von Untersuchungen war ich dann abermals davon überzeugt, bei bester Gesundheit und als Spenderin wirklich geeignet zu sein.

Mir fällt es leichter physische Schmerzen zu ertragen, als Unhöflichkeit, aber ich bin weder mit Schmerzen noch mit Unhöflichkeit in der Klinik konfrontiert worden. Alle Angestellten waren höflich und freundlich zu mir und die Behandlungen waren völlig schmerzfrei. Ich glaube, dass ist auf die Kombination zwischen den modernen Behandlungstechniken und den hochqualifizierten Ärzten zurückzuführen. Jedenfalls habe ich ihnen meinen Körper ohne jegliche Ängste anvertraut.

Wie sieht es nun mit dem ethischen Aspekt dieser Sache aus? Ich bin dabei behilflich, ein neues Leben zu schaffen. Was kann daran schlimm sein? Ich verstehe schon, dass das Kind vom genetischen Standpunkt her mein Kind sein wird, jedoch werde ich keinerlei Möglichkeit haben, es jemals zu sehen noch etwas über sein Schicksal zu erfahren. Aber ich bin mir ganz sicher, wenn Menschen solch ein kompliziertes Behandlungsverfahren auf sich nehmen, dann ist es ein Wunschkind und sie werden ihm gute Eltern sein. Auf jeden Fall bin ich mir der Tragweite einer Eizellspende und meiner persönlichen Verantwortung bewusst.

Margarita, 25 Jahre

"Ich wünsche allen zukünftigen Eltern, dass sie einander lieben, sich gegenseitig unterstützen und darüber hinaus dass sie niemals aufgeben! Bauen Sie niemals imaginäre Grenzen vor sich auf, sondern glauben Sie immer nur an Ihren Erfolg."

Wenn man sieht und hört, was so die Runde macht, denkt man nicht immer über die ganze Bandbreite von aktuellen Ereignissen nach.

Eine gängige Statistik besagt, dass jedes sechste Paar in Russland unfruchtbar ist. Glücklicherweise ist meine Familie nicht von diesem unglücklichen Umstand betroffen. Mein Mann und ich haben einen wunderbaren Sohn. Ich kann mir selbst ein Leben ohne Kind gar nicht vorstellen. Kinder bedeuten die Fortsetzung unseres eigenen Lebens. Es ist einfach nicht fair, dass einige Paare keine Kinder bekommen können.

Ich wurde im Alter von 19 Jahren Mutter. Mein Mann und ich studierten noch und viele Leute sagten uns, wir würden unsere Karriere ruinieren usw. Es war sehr schwer für uns, der Versorgung und Erziehung des Babys einerseits und unserem Studium und den Teilzeitjobs andererseits gerecht zu werden (junge Familien brauchen ja immer Geld für irgendetwas). Junge Ehepaare müssen immer eine ganz grundlegende Lektion lernen, nämlich, dass man einander, wann immer es nötig ist, gegenseitig unterstützen. Wir sind als Eltern und Ehepartner gemeinsam mit unserem Sohn herangewachsen. Man konnte wirklich Bammel vor den Examen haben, wenn man ein 2-Monate altes Kind versorgen muss. Einer meiner Dozenten sagte mir, er werde mich nicht prüfen, weil ich mich nicht ordentlich auf die Prüfung vorbereiten könne. Dann schlug er vor, ich solle doch ein oder zwei Freisemester nehmen. Letztlich habe ich nicht nur die Prüfung bei ihm, sondern auch alle anderen Examina bestanden. Bei der Abschlussfeier haben einige der Dozenten über meinen dreijährigen Sohn gestaunt, der ganz in meiner Nähe saß. Sie hatten von seiner Existenz überhaupt keine Ahnung gehabt.

Aber die Zeit vergeht und bringt viele Dinge ins Lot. Schwächere Persönlichkeiten wären vielleicht unter der Bürde zusammengebrochen, aber stärkere Menschen werden dadurch nur stärker.

„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker"
(F. Nietzsche)

Nachdem wir unsere Universitätsabschlüsse erlangt hatten, nahmen wir eine Hypothek für eine Wohnung auf. Unser Traum von der eigenen Wohnung ist nun wahr geworden. Wir sind jetzt glücklich, denn obwohl wir viel Kummer hinter uns haben, haben wir niemals die Fähigkeit verloren, uns über jeden Tag zu freuen, den wir zusammen verbringen können. Wir haben eine Familie und unser eigenes gemütliches Zuhause. Und wir werden uns vor allen Dingen auch nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.

Ich wünsche allen zukünftigen Eltern, dass sie einander lieben, sich gegenseitig unterstützen und darüber hinaus dass sie niemals aufgeben! Bauen Sie niemals imaginäre Grenzen vor sich auf, sondern glauben Sie immer nur an Ihren Erfolg. Wenn Sie bei Ihren Sorgen und Nöten stets auf einen positive Ausgang vertrauen, dann haben Sie schon 99% des Erfolges erreicht

Jeder betrachtet das Thema künstliche Befruchtung und Eizellspende auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Einige verdammen sie, während andere keine weitere Chance bekommen, doch noch Eltern zu werden. Es ist aber eine wahre Tatsache, dass jeder das Recht hat, Eltern zu werden, besonders wenn man sich das zukünftige Kind so sehr wünscht.

Die Kirche missbilligt die IVF, weil sie die Auffassung vertritt, dass “Gott jedermann Gerechtigkeit widerfahren lässt”. Aber selbst Kirchendiener unterziehen sich komplizierter Operationen zur Heilung ihrer Krankheiten. Natürlich sind Kirchendiener nur Menschen, während Gott die endgültige Entscheidung trifft. Ansonsten würde es keine künstliche Befruchtung geben. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, warum sollte man es daher Menschen verwehren, Eltern zu werden, wenn sie diese Behandlung brauchen? Warum sind nur adoptierte Kinder ein Segen?

Ich bin Eizellspenderin und ich bin sehr stolz darauf. Ich bin Mutter und wünsche mir, dass andere Menschen auch Eltern werden können… Denn alle haben das Recht, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen und es ist einfach nicht fair, wenn sie ohne Kinder leiden müssen. Für mich bedeutet es Glück, wenn ich Menschen dabei helfen kann, ihren allergrößten Wunsch zu erfüllen, nämlich den Wunsch nach einem eigenen Kind.

Ah, wie würde die Welt für uns werden,
wenn keine Kinder in ihr wären.
Es gäbe nur Leere hinter uns
und vor uns – nur den Schatten des Todes.

Was bedeuten Blätter ohne Bäume?
Licht und Luft durchfluten sie und werden
zu einem süßen, zarten Saft konzentriert,
der zu den Stämmen fließt und sie konzentriert.

So wie Blätter in jenem Wald -
sind Kinder für die Welt, durch ihre Augen
nehmen wir die Schönheit wahr,
die uns der Himmel beschert.

(Alexandra Feodorowna Romanowa,
Gattin von Nikolaus I.)

Victoria, 24 Jahre

"Ich dachte, es sei die beste Entscheidung überhaupt – einer netten Frau dabei zu helfen, Mutter zu werden als Dank dafür, dass ich selbst das Wunder erleben darf, Mutter zu sein."

Hallo! Ich wurde Eizellspenderin als ich 23 Jahre alt war. Allerdings musste ich wirklich geduldig sein, bis das passierte. Ich bin vor ca. zwei Jahren zur AVA-Peter Klinik gekommen.

Als meine Tochter 3 Jahre alt war, erkrankte sie plötzlich an Angina. Weil sie so jung war, haben die Ärzte nicht erkannt, dass es sich um eine Blinddarmentzündung handelte und deshalb entwickelte sich daraus dann eine Peritonitis, d.h. eine Bauchfellentzündung. Mein Kind konnte in letzter Minute gerettet werden, aber nach der Operation erlangte sie das Bewusstsein nicht wieder. Eine Lungenentzündung war zur hauptsächlichen Komplikation geworden. Ich saß an ihrem Bett in der Reanimationsabteilung und sieben Tage lang betete ich zu Gott. Ich wollte mein eigenes Leben opfern. Als sie dann wieder selbst atmen konnte, wieder zu sich kam, mich erkannte und mit Mühe anfing zu sprechen, war ich überglücklich, es war als habe sie ein zweites Mal Geburtstag gehabt. Genau in dem Moment habe ich beschlossen, etwas von mir selbst zurückzugeben und irgendetwas zu tun, als Zeichen meiner Dankbarkeit dafür, dass mein Kind am Leben war. Ich habe mir während der drei Wochen in der Reanimationsabteilung viele Gedanken darüber gemacht, was ich zukünftig tun würde und habe dann schließlich von der Möglichkeit gehört, Eizellen zu spenden. Ich dachte, das sei die beste Entscheidung überhaupt, einer netten Frau dabei zu helfen, Mutter zu werden als Dank dafür, dass ich selbst das Wunder erleben darf, Mutter zu sein. Im Internet habe ich dann eine Klinik gefunden und einen Termin mit der Ärztin vereinbart. Um ehrlich zu sein, habe ich mir große Sorgen darüber gemacht, ob ich möglicherweise abgelehnt werden würde und eventuell die Behandlungen nicht würde durchstehen können. Zum Glück erwiesen sich meine Sorgen als völlig unbegründet, denn Frau Dr. Olga Zaytseff war meine behandelnde Ärztin. Sie ist eine wirklich inspirierende Persönlichkeit, eine aufmerksame und zugewandte Ärztin und eine verständnisvolle und einfühlsame Frau. Sie tröstete mich und meinte, ich käme durchaus als geeignete Kandidatin für eine Eizellspende in Frage. Frau Dr. Zaytseff erklärte mir alle Einzelheiten der Eizellspende und wie die Vorbereitung auf dieses komplizierte Verfahren vor sich geht. Im Dezember 2008 fing ich dann an darauf zu warten, als Spenderin gebraucht zu werden.

Meine Tochter wurde mit der Zeit wieder vollständig gesund und all die dramatischen Umstände in Zusammenhang mit ihrer Krankheit gerieten allmählich in Vergessenheit. Ich habe dann meinen zukünftigen Mann kennengelernt und wir haben geheiratet. Aber mein Versprechen habe ich nie vergessen und habe geduldig abgewartet. Die Verzögerung ist vermutlich dadurch entstanden, dass ich rothaarig bin und braune Augen habe. Frau Dr. Zaytseff hatte mir erklärt, dass diese Kombination doch recht selten ist.

Schließlich kam der lang erwartete Anruf dann im Jahr 2010. Frau Dr. Zaytseff rief an und erzählte mir, dass es eine Empfängerin geben würde, die wirklich auf mich angewiesen sei. Mein Mann hat sich große Sorgen gemacht, hat aber meinen Wunsch respektieret. Zu dem Zeitpunkt war mein Zyklus regelmäßig und er wurde lediglich um ein paar Tage verschoben. Mein Gesundheitszustand war absolut zufriedenstellend. Circa eine Woche lang wurde ich auf die Eizellentnahme vorbereitet, d.h. ich bekam verschiedene Spritzen. Zum vereinbarten Termin kam ich nüchtern in die Klinik und war wirklich total nervös. Alle behandelt mich sehr sorgsam und unaufgeregt. Als Frau Dr. Zaytseff dann für die Operation in den Behandlungsraum kam, wurde ich ganz ruhig und schlief ein. Bald darauf wurde ich wieder aufgeweckt, der Eingriff war erfolgreich gewesen. Die Pflegekraft legte eine aufbauende Infusion an und gab mir Süßigkeiten zu essen. Eine Weile später kam mein Mann, um mich abzuholen und ich durfte nach Hause gehen. Tags darauf habe ich dann noch einmal eine Infusion in der AVA-PETER Klinik bekommen.

Dummerweise war mein Körper doch ein wenig empfindlicher als wir gedacht hatten, denn ich bekam Bauchschmerzen. Ich hatte Angst und habe Frau Dr. Zaytseff gebeten, mich am nächsten Tag noch einmal zu untersuchen. Sie ließ eine Infusion anlegen und erklärte mir, dass meine Eierstöcke aufgrund der medikamentösen Vorbehandlung vergrößert seien und deshalb auf die umliegenden Organe drückten, was wiederum meine Bauschmerzen verursachte. Mir war völlig bewusst, dass die Bauschmerzen im Vergleich zu der guten Tat, die ich vollbracht hatte, wirklich nicht so schlimm waren. Ich habe noch ein paar Tage Infusionen bekommen und dann war alles wieder vorbei. Mein Monatszyklus war gelegentlich unregelmäßig und die Bauchschmerzen tauchten dann kurzzeitig wieder auf, aber nach einigen Monaten hatte sich alles normalisiert. Für die Spende habe ich eine finanzielle Entschädigung bekommen. Wir waren nicht knapp bei Kasse und deshalb haben wir den gesamten Betrag für Geschenke und allerlei unterhaltsame Dinge für unsere Tochter ausgegeben.

Alles ist jetzt bestens und ich bin Frau Dr. Zaytseff und ihrem Team für ihre Professionalität und ihre unschätzbar wertvolle Unterstützung wirklich dankbar. Trotz allem bereue ich es keinesfalls, diese Klinik zu haben und eine Eizellspenderin zu sein!

Würde ich ein zweites Mal Eizellen spenden? Vielleicht, wenn mein zweites Kind auf die Welt gekommen ist…

*Aus Gründen des Datenschutzes sind die Namen der Eizellspenderinnen, die einen der Motivationsbriefe verfass haben, geändert worden.

Haben Sie Fragen?

Kontaktiere uns

Pay one — get two embryo transfers!

Having questions? Ask our doctors now!

A blog by Tone Bråten family counsellor

A blog — to help you on your journey to become parents!

Our patients tell their stories



  • Willeke and Mario from Netherlands come to AVA-Peter for egg donation treatment… Enjoy this touching and sincere documentary by Jorien van Nes