Um am Ende war das Glück…

  • Eigentlich wollte ich immer Kinder haben, doch ich wollte auch noch so viele andere Dinge - ein langes Studium, den Facharzt, Zusatzbezeichnungen, Promotion, Auslandsaufenthalte und dann, als alles erreicht war und ich Kinder haben wollte, fehlte der passende Partner. Als ich ihn dann endlich meinte gefunden zu haben, hat es einfach nicht geklappt, die Spermien waren schlecht und meine Eizellen waren mit mittlerweile Ende Dreißig auch nicht mehr die besten. Es folgten Stimulationsversuche, Inseminationen und dann irgendwann die Resignation. Ich dachte, ich muss mich damit abfinden, weil man im Leben nun einmal nicht alles bekommen kann und ich hatte schon viel bekommen. Aber in meinem Inneren war ich nicht glücklich mit der Entscheidung. Oft habe ich nachts davon geträumt ein Kind zu erwarten, ja sogar davon es zu bekommen und es waren immer Träume in denen ich sehr glücklich war. Die Kinderlosigkeit hat unsere Ehe sehr belastet, ohne dass wir uns dessen vielleicht so richtig bewusst waren und dann ging sie irgendwann in die Brüche. Ich war am Boden zerstört, mir ging es noch nie so schlecht im meinem Leben und dennoch spürte ich dass mein Kinderwunsch immer noch da war. Mittlerweile war ich 45 - und ich habe nicht aufgegeben zu hoffen.

    In dem Jahr darauf habe ich einen neuen Mann kennen gelernt. Als ich ihm von meinem Kinderwunsch erzählt habe, war er aufgrund meines Alters sehr überrascht. Dennoch hat er sich darauf eingelassen.

    Ein Kollege erzählte mir dann von der Eizellspende, die zwar bei uns aufgrund des Embryonenschutzgesetzes nicht erlaubt ist, aber im Ausland durchaus erfolgreich praktiziert wird, mit guten Erfolgsraten auch für Frauen über 40. Dann habe ich angefangen im Internet zu recherchieren und stieß auf die Ava Peter Klinik in St.Petersburg und Frau Dr. Zaytseff. Ich las in ihrem CV, dass sie in Kiel an der Uni gearbeitet hatte. Ich hatte selbst in Kiel studiert, irgendwie gab mir das eine gewisse Zuversicht und ich ging zu Ihrem ehemaligen Chef und fragte ihn, ob er mir dazu raten würde. Er äußerte sich sehr positiv über Frau Dr. Zaytseff und die Ava Peter Kliniken. Am gleichen Abend habe ich dann Frau Dr. Zaytseff angemailt und sie hat mich sofort zurück gerufen, dass fand ich toll.

    Gleich 4 Wochen später war ich für das Erstgespräch in St. Petersburg. Aber auch danach wurde mein Durchhaltevermögen mächtig auf die Probe gestellt. Drei Versuche waren nicht erfolgreich, als beim Dritten Mal das β – HCG wieder negativ war, habe ich mich gefragt, ob ich nicht etwas erzwingen will, was mir einfach nicht vergönnt ist. Ich habe mich dann für einen vierten Versuch entschieden, und ich wusste, auch wenn es diesmal wieder nicht klappen würde, es würde keinen weiteren Versuch mehr für mich geben. Schon nach einer Woche habe ich gespürt, dass diesmal etwas anders war, als die Male davor und der β – HCG Test war dann auch wirklich positiv. Beim ersten Ultraschall nach dem Transfer war ich unheimlich angespannt. Als meine Gynäkologin den Schallkopf eingeführt hat, habe ich schon die beiden Fruchthöhlen gesehen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl – und in dem Moment wo ich von Ihnen wusste, habe ich sie lieb gehabt. Mit jeder verstrichenen Woche wurde ich zuversichtlicher, dass ich meine Kinder irgendwann in meinen Armen halten würde. Es war die beste Lebensentscheidung überhaupt und ich bin so dankbar und glücklich, dass es diese beiden Kinder jetzt in meinem Leben gibt.

    Frau Dr. Zaytseff hat mich in der gesamten Zeit nicht nur medizinisch sehr gut und gewissenhaft versorgt, sie hat mich auch sehr persönlich betreut, ist auf meine Ängste eingegangen und hat mir Zuversicht gegeben, dass es irgendwann klappen wird.

    Ein ganz großes Dankeschön an das gesamte Team der Ava Peter aber ganz besonders an Frau Dr. Zaytseff – ihr Engagement war großartig!

    07.06.2010


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