Eizellspende

  • Als mein Freund und ich ein Paar wurden war es eigentlich bereits zu spät für Kinder, da ich krankheitsbedingt schon im Alter von 35 Jahren unfruchtbar wurde. Trotzdem fühlte ich mich mit "Mitte Vierzig" noch jung genug das Abenteuer Familie zu wagen und war traurig, dass ich uns den Wunsch nicht mehr erfüllen konnte. Dann haben wir zufällig einen Zeitungsartikel über die Eizellspende gelesen. Zuerst hat uns das eher befremdet, aber dann liess uns der Gedanke nicht mehr los und wir wollten mehr darüber wissen. Im Internet wurden wir sehr schnell fündig, und so sind wir auch auf die AVA Klinik in St. Petersburg gestossen. Von Anfang an war uns klar, dass wir nur mit einer seriösen Klinik zusammen arbeiten wollten, die sowohl meine aber auch die Gesundheit der Spenderin nicht gefährden würde.

    Der erste Kontakt fand über e-mail statt und Frau Dr. Zaytseff hat sehr ausführlich auf unsere Fragen geantwortet. Im Juni 2008 sind wir dann nach St. Petersburg gefahren um Frau Dr. Zaytseff zu treffen. Wir waren sehr beeindruckt von ihrer Professionalität aber auch von ihrer Sensibilität im Umgang mit diesem doch sehr emotionalen Thema. Aufgrund ihrer mehrjährigen Berufserfahrung in Deutschland, konnten wir das Gespräch auf Deutsch führen, was es sicher für uns viel einfacher gemacht hat.

    Als ich ihr von meinen Aengsten einer Zwillings- bzw. Mehrlingsschwangerschaft erzählt habe, hat sie diese sehr ernst genommen und mir bei guter Qualität der Embryonen zum Transfer eines einzigen Embryos geraten (SET Methode = Single Embryo Transfer). Aufgrund der grossen Erfahrung der AVA Klinik in der Qualitätsbeurteilung von Embryonen hat die Klinik auch mit dieser Methode sehr gute Ergebnisse in der Vergangenheit erziehlt.

    Im Dezember 2008 war es dann soweit, wir flogen wieder nach St. Petersburg. Wir waren beide sehr aufgeregt, und gleich zu Beginn gab es einen Schock. Nur zwei Embryonen hatten sich entwickelt und selbst die Qualität dieser war grenzwertig. Frau Dr. Zaytseff empfahl uns darüber nachzudenken vielleicht doch beide Embryonen zu transferieren, aber aufgrund meiner Aengste entschieden wir uns trotzdem für die SET-Methode, d.h. dem Transfer von nur einem Embryo. Frau Dr. Zaytseff war sehr verständnisvoll und akzeptierte sofort unsere Entscheidung. Dies gab uns das Gefühl, dass unsere Wünsche wichtiger genommen wurden als die Erfolgsquote der Klinik.

    Wieder zurück, begann das Bangen. Nach zwei Wochen konnte ich endlich einen Schwangerschaftstest machen. Der Test war zwar positiv, der HCG-Wert aber eigentlich viel zu niedrig für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Ein zweiter Test ein paar Tage danach brachte die traurige Gewissheit, der Embryo hatte sich nicht weiterentwickelt. Kurz darauf bekam ich meine Periode wieder.

    Wir liessen uns aber nicht entmutigen und besprachen mit Frau Dr. Zaytseff einen zweiten Versuch mit der gleichen Spenderin. Im März 2009 ging es wieder nach St. Petersburg. Diesmal gab es gute Nachrichten, mehrere Eizellen hatte sich weiterentwickelt. Die Erleichterung war gross und ein Embryo wurde transferiert, die anderen eingefroren.

    Wieder zurück begann das Bangen von Neuem, diesmal aber mit positivem Ausgang. Nach zwei Schwangerschaftstests war klar, ich war wirklich schwanger. Die Schwangerschaft verlief völlig problemlos und 40 Wochen später hatten wir unsere kleine Tochter in den Armen. Alles kommt uns immer noch wie ein Wunder vor, ein Wunder das wahr wurde mit Hilfe von Frau Dr. Zaytseff und der AVA Klinik.

    Bedenken die ich zu Anfang der Behandlung hatte sind völlig verschwunden. Tue ich das Richtige? Was, wenn sich kein Band zwischen mir und dem Kind bildet? Bin ich wirklich die Mutter des Kindes? Darüber kann ich heute nur den Kopf schütteln. Die neun Monate Schwangerschaft haben uns aufs Innigste verbunden. Und wenn meine kleine Maus mich heute anlächelt, fängt in meinem Herzen die Sonne an zu scheinen!

    19.02.2010


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